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Into Me
Home, Word, X-hibition 30th Jan 2007 // 02:25 pm

Kotzen, Lecken, Ficken, Trinken, Mord, Verstümmelung, Essen, Hungern, Party und Krieg, Rosa und Schwarz, Muttermilch und Bratwürstchen.

Momentan stellt das KW Institute for Contemporary Art in Berlin 137 Künstlerpositionen aus den letzten 40 Jahren zur Schau, in denen das Thema Körperlichkeit verschieden reflektiert wird. Into Me Out Of Me heißt die Ausstellung und behandelt in fünf Etagen das Eindringen in und das Austreten aus dem menschlichen Körper - ist dabei gesellschaftskritisch, religiös, geil, plump und fantastisch.

Abscheu und Verlangen sind erste Gefühle, die sich festsetzten, wie Dreck unter den Fingernägeln – man will wegschauen und ist doch so gefesselt von den scheinbar unerschöpflichen Werken. Ist da zum Beispiel die Filmsequenz von Valie Export, die sich ihre Fingerkuppen mit einem Cuttermesser bearbeitet bis sie bluten – um sich dann die Hände in Milch zu waschen. Oder der Film von Patty Chang die ihre Eltern von Mund zu Mund füttert, oder die Pornodarstellungen mit Kriegsszenen gemischt von Thomas Hirschhorn, oder …

P.s. Sitz ich jetzt hier mit Gänsehaut und nem Lächeln auf den Lippen und sprech’ eine Empfehlung aus: noch bis zum 4. März INTO ME OUT OF ME besuchen.

Out Of Me

thegirlnextdoor,
Tags: No Tags

störrische gefühle zurückkehrend. ja correct. ein sonntagerlebnis sondergleichen. irgendwie wirklich zu empfehlen. spannung für eine diskussion.

tipp: nicht auf flauen magen, sonst einreihung als kunstwerk 137 auf etage 5…

let´s pee…

Comment by moritz 01.30.07 @ 15:55
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